Rund um den Karpfen aus der Oberpfalz

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Die Fischzucht ist Handarbeit, an deren Werkzeugen sich seit der Zeit der Zisterzienser-Mönche von Waldsassen letztlich nicht allzuviel geändert hat. Gezüchtet werden von uns Karpfen, und manchmal findet sich in unseren Karpfenteichen auch der sprichwörtliche Hecht. Auf den muss dann beim Abfischen besonders geachtet werden, damit er von den Karpfen getrennt wird und seiner Bestimmung zugeführt werden kann, z.B. als Hechtklösschen in Dillrahmsosse in unserem Gasthof "Schwan" auf dem Tirschenreuther Marktplatz. Neben Karpfen und Hechten züchten wir auch Wildkarpfen, Schleien, Zander, Rotaugen und Moderlieschen. Besonders stolz sind wir auf unseren grossen Bestand an Edelkrebsen.

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Herbstzeit ist Abfischzeit. Die Teiche werden zu dieser Zeit "abgelassen" und in der Nähe des sog. "Mönchs" sammeln sich die Fische, wo sie mit dem Zugnetz abgefischt, in Wannen geladen und über Holzleitern von je zwei Helfern bis zum Lastwagen getragen werden. In einzelnen Senken in der Mitte des Teiches sammeln sich manchmal Fische, die vom Fischer nur mit grosser Mühe erreicht werden können. Die Fische werden altersabhängig getrennt und je nach Alter zum Verkauf oder für die Überwinterung vorgesehen. Es wird sichergestellt, dass alle Satzfische nach möglichst kurzer Hälterung tier- und artgerecht zu ihren neuen Gewässern befördert und wieder eingesetzt werden. Niedrige Besatzzahlen der Fische stehen für eine ausgezeichnete Qualität, z.B. 200 zweijährige Karpfen je Hektar. Es wird nur Getreide zugefüttert. Die Kontrollen des Fischgesundheitsdienstes bestätigen uns die Gesundheit unseres Fischbestandes.

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Last modified: Sun Mar 16 11:25:00 Westeuropäische Normalzeit 2003